Merz stilles Eigenverantwortungswasser

Illustration einer Wasserflasche mit dem Etikettaufdruck: Merz Stilles Eigenverantwortungswasser. Textzeile: Die Maßnahmen der Regierung zum Klimaschutz der Bevölkerung (Gesamtdarstellung)

Es war der zweitheisseste Sommer seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. Der erste mit gleich fünf schweren Hitzewellen. Er führte zu 16.000 Hitzetoten in Deutschland, zu Millardenverlusten in der Wirtschaft, zu großen Waldbränden, zu einem deutlichen Knick im Bruttosozialprodukt, zu enormen Schäden an der Infrastruktur – kurzum, es war der sprichwörtliche Schuss der Erderwärmung vor den Bug unseres fossilen Beharrens. Denn auch das ist unstrittig: Dieser Hitzesommer war menschengemacht. Und es ist ebenso unstrittig, dass es ab hier nicht besser, sondern schlimmer wird. Wir entscheiden auf hunderte von Generationen nur noch, wie schlimm schlimm genug ist. Die Revision des Klimas von der Kanzler im Fernsehen, mal wieder unwidersprochen, redete, ist wissenschaftlicher Unsinn. Diese Revision wird es in menschlichen Zeitläufen nicht geben. Was es im Übrigen ungeachtet des Katastrophensommers auch nicht geben wird, ist ein Maßnahmenpaket, welches die Bevölkerung vor einem weiteren Hitzesommer bewahren soll. Keine Klimaanlagen in Pflege und Gesundheit, keinen Bautenschutz, keine städtebaulichen Programme, keinen Klimapolitikwechsel. Merz rief die Bevölkerung auf, genug zu trinken. Das war’s. Klimaschutz ist Eigenverantwortung. Dann drehte er sich um mit seiner Koalition weiter mit Nachdruck daran zu arbeiten, zum Schutz fossiler Profite die gesetzlichen Klimaziele zu verfehlen und bereits Erreichtes wieder auszusetzen.